| Goethes Farbenkreis | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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1809. Feder in Schwarz, aquarelliert, auf gelblichem Papier, auf Karton montiert. Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Dieser Farbenkreis entstand im Kontext der Studien zur Farbenlehre als Schema für das Kapitel "Allegorischer, symbolischer, mystischer Gebrauch der Farbe". Jeder Farbe wird eine menschliche Eigenschaft zugeordnet; die Beschriftungen in den konzentrisch und radial geteilten Feldern stammt von Goethes Hand. Im inneren Ring: rot - "schön", gelbrot - "edel", gelb - "gut", grün - "nützlich", blau - "gemein", blaurot - "unnöthig". Die sechs Farben strahlen in den äußeren Ring hinüber, so daß vier Segmente dort jeweils an zwei Farben teilhaben. Sie werden den vier Bereichen des menschlichen Geistes- und Seelenlebens zugeordnet: Rot/Gelbrot - "Vernunft", Gelb/Grün - "Verstand", Grün/Blau - "Sinnlichkeit", Blaurot/Rot - "Phantasie". | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Aus: Goethe und die Kunst. Hrsg.v. Sabine Schulze. Stuttgart: Hatje 1994, S. 141 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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